Wachse mit Unbridled World!

Warum du genauso verrückt nach TAUCHEN sein solltest wie ich!

Reisen, reisen und nochmals reisen. Wir reisen, um neue Orte zu erkunden. Dabei denken wir in erster Linie an Strand, Sonne und Städtetrips. Wir wollen nett Essen gehen, Sightseeing machen, uns in der Sonne brutzeln lassen, vielleicht auch Schnorcheln und Surfen. All diese Aktivitäten haben eine Gemeinsamkeit: Sie bedienen nur die Oberfläche. Nur wenige Menschen denken darüber nach, auch mal unter die Oberfläche zu gehen – zu tauchen.

Ich bin vollständig ausgerüstet beim Tauchen im flachen Wasser. Noch ist der Boden sandig und durch das Atmen kommen Blasen aus meinem Mund.
Das Meer zu erkunden, ist einfach unglaublich!
Fakt ist, dass 71% unserer Erdoberfläche Wasser ist. Das bedeutet, dass wir noch viel mehr durch Tauchen entdecken können als nur durch umherlaufen.  

Ich liebe das Gefühl der Aufregung vom Anfang bis zum Ende

Ich bin immer super aufgeregt, wenn ich den ersten Fuß auf das Boot setze oder wir unsere Ausrüstung am Strand vorbereiten. Der schwere Tank auf dem Rücken, wenn ich die BCD anziehe, lässt meinen Magen Achterbahn fahren. Die Aufregung steigt dann mit jeder Sekunde. Gedanken füllen meinen Kopf: „Was werde ich sehen? Haie? Seepferdchen? Delfine? Wale? Wird die Strömung ideal sein oder werde ich kämpfen müssen?“ Währenddessen ich mich mit diesen Fragen beschäftige, geht es meist schon los – letzter Check mit dem Tauchbuddy, Maske auf, BCD mit Luft füllen und dann der befreiende Sprung ins Wasser. Der kurze Schock wegen dem kalten Wasser ist schnell vergessen, weil man im Wasser schwebt wie eine Boje.

Diese grüne Suppenschildkröte schwamm über meinen Kopf, daher entstand ein Bild von seiner Bauchseite als er zum Luftholen zur Wasseroberfläche schwamm.
Dieser kleine Freund hier kann auch schweben wie eine Boje

Ich liebe auch die etwas gruseligen Dinge am Tauchen!

Der Moment, vor dem ich am meisten Angst habe, ist genau dieser Moment: Wenn ich an der Oberfläche schwebe und nicht weiß, was unter mir ist. Deshalb wird der Kopf erstmal ins Wasser gesteckt wie eine Ente, um die Lage zu checken. Seit meinem ersten Tauchgang mag ich es nicht mehr, zu lange an der Wasseroberfläche zu sein. Mag höchstwahrscheinlich Einbildung sein, aber ich weiß halt einfach, dass da ganz schön komische Kreaturen sein können. Also ist dieser erste Check wie eine Regel für mich. Kennst du den Film “Zombieland”? Bei mir ist es nicht “Kontrolliere immer den Rücksitz!”, sondern: “Kontrolliere immer was unter der Oberfläche ist!“ Das mache ich übrigens immer. Deshalb mag ich schnorcheln auch mehr als einfach nur zu schwimmen. Das ist außerdem der Grund, warum ich irgendwann doch wieder mit dem Surfen Lernen aufgehört habe. Auf nem Brett liegen, nicht zu wissen, was darunter ist und darauf zu warten dass mal ne Welle kommt oder in anderen Worten: Auf nen Hai zu warten, der mein Bein anknabbert, weil er denkt ich bin ne Robbe. Nein danke! Is nich son tolles Gefühl!

Durch ein altes Schiffswrack tauchen: Das Schiff ist inzwischen komplett von Korallen und Algen bedeckt. Die Seiten und das Deck sind offen, wodurch ich durch tauchen konnte.
Durch ein Schiffswrack tauchen ist spannend, aber mit einem guten Tauchlehrer nicht gefährlich!

Ich liebe mein Leben und ich bin nicht lebensmüde, weil ich tauche!!

Einige Menschen sind der Meinung, dass Tauchen extrem gefährlich ist und sagen, dass ich verrückt sei. Meine Tante hat mir sogar einen Zeitungsartikel aus ihrer lokalen Zeitung geschickt. Es ging um eine deutsche Urlauberin, die von den 3m langen Tentakeln einer Qualle gestochen wurde und starb. Passierte in Thailand. Das ist für mich jedoch kein Grund das Tauchen sein zu lassen, somal diese Urlauberin schnorcheln war. Ich fühle mich einfach sicherer unter Wasser als an der Oberfläche. Na klar gibt es Risiken, aber ich bin doch nicht dumm oder lebensmüde. Ich würde nirgends tauchen, wo 100 stechende Quallen schwimmen. Oder auch nur eine. Haie sind allerdings ok. Wir schmecken Haien eh nich. Solange wir nich bluten oder sie schlagen, passt das schon.  

Ich liebe es bunte Korallen zu erkunden!

Neben den Gefahren liebe ich es einfach eine andere Art der Natur zu erkunden. Bei dem Anblick eines Korallenriffs vergisst man alles andere. Diese Unterwasser-Biotope sind einfach spektakulär! Die kleinen Babyfische, die darin Schutz finden und auch die vielfältigen anderen Bewohner der Korallenriffe, können so verschieden sein. Sogar von dem Clownfisch gibt es 40 Arten!!  

Beim Tauchen habe ich diesen getarnten Fisch entdeckt, der sich zum Ruhen zwischen die farbenfrohen Korallen gelegt hat.
Korallen sind ungemein wichtig für die Lebewesen – Schutz, Geburtsort, Futterstelle und Ruheort zugleich

Ich liebe es Unterwasser-Superwoman zu spielen!

Unter Wasser schwerelos zu sein, ist das beste! Auf und ab gehen nur durch die Atmung- das lässt dich glatt zum Superhelden werden. Es fühlt sich an wie fliegen! Bei der Nusa Penida auf Bali durften wir einen Driftdive, wo die Strömung einfach perfekt war. Nix zu tun, einfach nur treiben lassen. Wir sind vom Boot gesprungen, direktes Abtauchen und dann haben wir uns wie beim Film “Findet Nemo” vom Strom treiben lassen. Ich habe mich wie Superwoman gefühlt!  Wir haben sogar ohne Anstrengung Rollen im Wasser machen können – unglaublich spaßig! Der einzige Nachteil war, wenn du etwas genauer begutachten wolltest. Das ist eigentlich unmöglich, weil du dann gegen die Strömung ankämpfen musst und das recht mühsam werden kann. Dort gab es so viele bunte Nacktschnecken, dass ich auch etwas traurig war, sie nicht genauer unter die Lupe nehmen zu können. Ich habe auch fast einen Stachelrochen übersehen, der sich geschickt hinter einem Stein versteckt hat – kannst du dir unten im Video ansehen!  

Ich liebe die unterschiedlichen Erfahrungen!

Der Mondfisch ist rund wie ein Teller und hat nur zwei Flossen (oben und unten). Es ist der schwerste Knochenfisch im Ozean.
Der Mola mola mag trübes Wasser, wodurch das Bild wirklich nicht das beste ist

Ich bin kein Tauchexperte. Ich habe meinen ersten Tauchschein (PADI Open Water) erst im Oktober 2014 gemacht und die Erweiterung dann ein Jahr später. In Berlin hat man ja leider nicht so viele Möglichkeiten tauchen zu gehen, daher beschränkt es sich bei mir auf den Urlaub. Allerdings genoss ich jede Erfahrung, die ich bis jetzt gemacht habe. Ich wünschte, ich könnte jetzt gerade einfach losfahren, um zu tauchen! Jedes Mal entdeckt man etwas neues. Auf meinem letzten Tauchgang habe ich sogar einen Mondfisch sehen können!  

Ich liebe Tauchgänge in der Nacht!

Mein erster und soweit einziger Tauchgang in der Nacht war großartig! Du kannst dir vielleicht vorstellen wie nervös ich war! Mir war übel, meine Hände waren schweißnass und ich konnte mich kaum beruhigen. Ich wusste einfach nicht, was ich erwarten soll. Ich meine, bis dahin hab ich immer nur diese gruseligen Kreaturen aus den Dokus gesehen. Ich hatte einfach vor allem Angst: Dunkelheit, Haie, Fische, die ich nicht sehen kann – einfach vor allem. Als wir ins Wasser watschelten, wollte ich lieber wieder umdrehen oder die Hand meines Freundes festhalten wie ein Kind. Nach einigen Metern schwimmen, beruhigte ich mich jedoch wieder. Es war dann gar nicht so schlimm wie befürchtet. Mein Herz schlug jedoch schneller denn je. Wie auf Droge fühlte ich mich durch das Adrenalin in meinem Körper. Ein Feuerfisch passierte unseren Weg und dann sah ich die erste Krabbe. Sie sah aus, wie von der “Flying Dutchman” aus dem Film „Fluch der Karibik“ entflohen – komplett getarnt. Ich habe sie nur erkannt, weil sie sich bewegte. Zwei Momente werden mir immer in Erinnerung bleiben:

  1. Als ich die Lampe abdeckte und in den tiefschwarzen Ozean hinausschaute: Du kannst rein gar nichts sehen! Pures Schwarz! Du fühlst dich so klein, weil du weißt, dass diese Dunkelheit für viele viele Kilometer bestehen bleibt!
  2. Als ich die Lampe abdeckte und wild mit meinen Armen wirbelte: Dadurch kann man die Biolumineszenz-Lebewesen sehen. Sie tanzen dann förmlich! Atemberaubender Moment!! Ich konnte gar nicht damit aufhören.

Und da ich soviel von den Tauchgängen in Bali erzählt habe, gibt’s jetzt auch ein Video für dich:

Klicke auf den Button um das video von YouTube zu laden.

Load Video
Warst du schon mal tauchen? Was liebst du daran? Oder warum hast du noch keinen Tauchgang gewagt?

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Wer schreibt denn hier eigentlich?

Wer schreibt denn hier eigentlich?

Abenteuerin, digitale Nomadin, und Freiheitssuchti - Das bin ich, Nate the Nomad!
Im Oktober 2016 habe ich meine Sachen in Berlin gepackt und reise seitdem mit meinem Ehemann um die Welt.
Wir genießen die Freiheiten des ortsunabhängigen Lebens in vollen Zügen. Wir lieben kleine Abenteuer und das Kennenlernen neuer Kulturen.

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4 Kommentare

  • obercool deine Blogs! Es ist für mich,wie ein Film oder Traum, was ich hier sehe. Bin total begeistert von meiner „kleinen Nichte“. Es wird für mich als ein älteres Semester wohl auch dabei bleiben. Ich freue mich über jeden formvollendeten Beitrag von dir!

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    • Vielen vielen Dank! Es ist doch nie zu spät für ein kleines Abenteuer! 😉

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  • Glückwunsch das Du deinen Traum verwirklicht hast. Wir sind 2013 mit dem Tauchen angefangen und arbeiten straight darauf hin, das wir den Ausstieg auch schaffen. Aber zuerst müssen die Kinder alt genug sein und auf eigen Beinen stehen. Habe dein Blog mal direkt unter den Lesezeichen abgelegt. Viel Spaß weiterhin!

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