Wachse mit Unbridled World!

Pokémon Go: Bestes Spiel für Road Trips

Fast vor einem Jahr wurde Pokémon Go veröffentlicht und Millionen von Menschen wurden wieder in ihre Kindheit zurückkatapultiert. Alle spielten wieder Pokémon. Diesmal nur nicht auf dem Gameboy, sondern auf dem Handy. Auch wenn es schon so lange her ist und der ganze Hype etwas verflogen ist, bin ich immer noch der Meinung, dass Pokémon Go das beste Spiel für Road Trips ist. Wir waren regelrecht süchtig nach dem Spiel als wir auf unserem Ost-West Road Trip unterwegs waren.

Warum ist Pokémon Go das beste und unterhaltsamste Spiel für einen Road Trip?

Eigentlich ist es schon recht offensichtlich, aber ich hier sind 7 Gründe, warum Pokémon Go uns die langen Fahrten noch mehr versüßt hat.

1.  Zurück in die Kindheit

Wenn ich an Pokémon denke, muss ich unweigerlich an kalte Wintertage denken, an denen ich in meinem Kinderzimmer gemütlich eingekuschelt saß und Pokémon auf meinem Gameboy Color gezockt habe. Jetzt ist das anders! Wir können draußen an der frischen Luft spielen und das Kind in uns zeigen!

Alle, die Pokémon früher schon geliebt haben, werden auch diese neue (zeitgerechtere) Variante lieben! Wir haben nach einer Weile sogar angefangen, die alte TV-Serie nochmal zu gucken. Nur so nebenbei: Ich habe damals nicht mitbekommen, dass diese Serie ganz schön viel über Pokémon und das reale Leben lehrt – und damn, Rocko verknallt sich echt in jede Frau! Ist damals alles etwas an mir vorbeigegangen.

Pokémon Go an einer Tankstelle in den USA

2. Spielerisch aktiv sein

Dieses Spiel fordert von dir, dass du läufst oder seeeeeehhhr langsam Auto fährst – für die Faulen unter uns. Manchmal haben wir Stunden damit verbracht, durch die Städte zu watscheln, weil es so viele Pokéstopps und Lockmodule gab.

Auf dem Road Trip haben wir einige Pokemon Go Stopps eingelegt. Besonders gerne auf langen Strecken, denn irgendwann werden beide müde und brauchen eine Abwechslung. In den meisten Städten der USA gibt es Pokéstopps und Pokémon zu fangen – sogar in kleineren. Das größere Problem ist der Handyempfang, der sich manchmal doch recht rarmacht.

3. Pokémon Go erweckt den/die Erkunder*in in dir

Es mag vielleicht komisch klingen, aber wir haben Pokémon Go auch in Nationalparks gespielt (wenn denn Empfang da war). Der Badlands Nationalpark blieb mir da besonders in Erinnerung, weil wir nicht nur gespielt haben. Beim Bestaunen der wunderschönen Landschaft, haben wir nebenbei auch Pokémon gefangen – dort hab ich ein Amonitas gefunden – und haben dadurch sogar noch öfter gehalten und uns Info-Schilder durchgelesen, weil der Pokéstopp einen interessanten Namen hatte. Pokémon Go bildet also sogar!

4. Andere Autospiele sind lahm!

„Ich sehe was, was du nicht siehst“, Kennzeichenspiele usw. sind einfach mit der Zeit lahm und machen nicht mehr so viel Spaß.

Pokémon Go dagegen hat einen hohen Spaßfaktor! Dinge einsammeln und Pokémon fangen – macht auch als Beifahrer mit 2 Handys auf dem Schoß doppelt so viel Spaß!

Andere Spiele können da einfach nicht mithalten. Punkt.

 5. Pokémon Go macht stressige Situationen erträglicher

Lebensmittel einkaufen kann eine Beziehung ganz schön belasten.  Mit mir Lebensmittel einkaufen mag vermutlich nicht die Lieblingsaufgabe meines Freundes sein.

Seitdem in den amerikanischen Walmarts haufenweise Pokémon rumrennen, kann ich meinen Freund ohne Murren zum Einkaufen überreden. Ich sammel ganz fix alle Lebensmittel zusammen und er fängt fleißig Pokémon – so sind wir beide glücklich und es gibt keinen Stress. Das Spiel rettet also so manches Mal unsere Beziehung 😀

Im Walmart Pokémon Go spielen kann sehr ablenken

6. Leute kennenlernen, trotz virtuellem Spiel

Ein virtuelles Spiel, das in Wirklichkeit die Menschen zusammenbringt – ist das nicht unglaublich genial?!

Hin und wieder passiert es, dass du gerade eine Arena bekämpfst und eine andere Person kommt dazu und hilft. Es ist so einfach über Pokémon Go mit anderen ins Gespräch zu kommen – es ist auf jeden Fall anders als zu Hause vor seiner Spielkonsole oder vorm Computer zu sitzen.

Spieler sind auch noch einfach zu erkennen:

  1. Jemand hämmert mit dem Finger wie bekloppt auf den Bildschirm – Pokémon Go Arena Kampf oder der verzweifelte Versuch, dass das Pokémon im Ball bleibt.
  2. Jemand rennt ausversehen gegen eine Laterne, weil er/sie zu fixiert auf sein/ihr Handy starrt.

Die lustigste Situation war in Rapid City (South Dakota), wo 4 Straßen zusammentrafen und an jeder Ecke befand sich ein Pokéstopp – also 4 insgesamt. An den Ecken standen sogar noch Bänke, sodass dieser Ort zum Zünden eines Lockmoduls einlädt. Ungefähr 20 Menschen – alle unterschiedlichen Alters mit einer einzigen Gemeinsamkeit: Alle spielen Pokémon Go. Ich liebe solche Momente! Es ist schön zu sehen, wie eine kleine App alle Menschen an einen Ort bringt. Wir hätten dort für Stunden sitzen können, da einfach immer wieder Pokémon auftauchten.

7. Für die Sammler unter uns

Ich kam aus den USA mit 89 Pokédex-Einträgen zurück, obwohl wir nicht täglich gespielt haben. Mit der Zeit haben wir festgestellt, dass jede Gegend/Stadt ihre typischen Pokémon hat. Als wir das erste Mal ein Ponita gefangen haben, waren wir außer uns! Dann waren wir eine Weile im Westen von South Dakota und nach einer Woche hatten wir beide 2 Gallopa und noch 60 Ponita Bonbons… Als ich dann nach Berlin zurückkam konnte ich 10.000 Traumatos fangen.

Wenn man also irgendwo länger bleibt und nicht ständig von A nach B hetzt, kann man ganz simpel eine nette Pokémon -Kollektion zusammen sammeln.

Handy-Screenshot vom Pokémon Go Spiel

In der Zwischenzeit hat sich natürlich einiges getan. Mit der 2. Generation kamen für mich unbekannte Pokémon dazu. Nichtdestotrotz gibt es einige nette Features, die das Spielen und Wachsen jetzt noch einfachen machen.

Im Endeffekt macht das Spielen allerdings eher auf Reisen Spaß. Deswegen sehe ich es auch als perfektes Spiel für Road Trips.

Welche Spiele spielst du gerne auf Road Trips?

Wachse mit Unbridled World!

Kreieren. Leben. Entfalten.

Krieg‘ hilfreiche Tipps & Inspiration mühelos per Email!

Wer schreibt denn hier eigentlich?

Wer schreibt denn hier eigentlich?

Abenteuerin, digitale Nomadin, und Freiheitssuchti - Das bin ich, Nate the Nomad!
Im Oktober 2016 habe ich meine Sachen in Berlin gepackt und reise seitdem mit meinem Ehemann um die Welt.
Wir genießen die Freiheiten des ortsunabhängigen Lebens in vollen Zügen. Wir lieben kleine Abenteuer und das Kennenlernen neuer Kulturen.

Hier erfährst du mehr!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.